Die besten Tipps,

um ein gutes Gesicht beim Chef zu machen

 

 

 

  • Tipp 1

 

Verzichten Sie auf die langweiligen, öden Urlaubstage. Sie wissen: Urlaub ist Verrat an der Firma. Fangen Sie auch gar nicht erst an, freie Tage zu beanspruchen. Solche Arbeitspausen machen nur schlapp.

 

 

  • Tipp 2

 

Denken Sie daran, dass man sich auch in arbeitsfreien Zeiten nützlich machen kann. Streichen Sie Ihr Büro, bügeln Sie Ihrem Chef die Hemden oder pflegen Sie das Grab des hingeschiedenen Seniorchefs.

 

 

  • Tipp 3

 

Stecken Sie Ihre Kinder ins Internat. Sie rauben Ihnen nur wertvolle Kraft, die dem Betrieb verlorengeht. Überlegen Sie auch, ob eine Scheidung Ihnen nicht mehr Zeit für die Arbeit ließe. Motivieren Sie in jedem Fall Lebenspartner und Verwandte, in der Freizeit ehrenamtlich für den Betrieb tätig zu werden.

 

 

  • Tipp 4

 

Gehen Sie am Monatsende mit Ihrer Gehaltsabrechnung zum Chef mit den Worten: Weniger ist mehr. So werden Sie bei ihm in guter Erinnerung bleiben.

 

  • Tipp 5

Prüfen Sie, ob Sie zum Essen wirklich eine Pause machen müssen. Mit etwas Geschick lassen sich sogar Spaghetti ohne Arbeitsunterbrechung essen.

 

 

  • Tipp 6

Lösen Sie Ihre Wohnung auf und ziehen Sie in einen Campingwagen. Parken Sie ihn in der Nähe der Firma, damit Sie immer greifbar sind. Bedenken Sie auch, dass Sie mit einem Wohnmobil allen Versetzungswünschen Ihres Chefs unverzüglich nachkommen können. So gewährleisten Sie ein Höchstmaß an Flexibilität.

 

 

  • Tipp 7

Fragen Sie Ihr Standesamt, ob Sie den Namen Ihrer Firma annehmen können. So sind Sie ein ständiger und kostenfreier Werbebotschafter Ihres Betriebes.

 

 

  • Tipp 8

Sollten Sie sich tot arbeiten, richten Sie sich bitte so ein, dass Ihr Ableben außerhalb der Kernarbeitszeit liegt und die betrieblichen Abläufe nicht stört.

 

(c) Uwe Fritzsche 2005